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Dolormin Gs Mit Naproxen Tabletten
- Hersteller:Johnson&johns.gmbh Otc, Neuss
- Packungsgrößen:20 Stück (Weitere: 30 Stück)
- Artikelnr.:2782780
Produktinformation
Dolormin GS mit Naproxen wird zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen bei bekannter Arthrose (Gelenkverschleiß) eingenommen. Es ist ein schmerzstillendes, entzündungshemmendes und fiebersenkendes Arzneimittel.
Anwendung
Dolormin GS mit Naproxen können Sie über den Zeitraum von bis zu 7 Tagen anwenden.
Inhaltsstoffe
1 Tablette enthält 250 mg Naproxen als arzneilich wirksamen Bestandteil.
Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose, vorverkleisterte Stärke (Mais), Povidon, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat.
Wechselwirkungen
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Dolormin GS beeinflusst werden.
Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
- Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen): Lassen Sie den Lithiumspiegel zur Sicherheit kontrollieren.
- Blutgerinnungshemmende Mittel: Lassen Sie die Blutgerinnung kontrollieren.
- Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Nebenwirkungen sind verstärkt.
- Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Stoffe enthalten), Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidale Antiphlogistika / Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel): Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und Magen-Darm-Blutungen erhöht, außer wenn die Wirkstoffe nur auf der Haut aufgetragen werden.
Abschwächung der Wirkung von:
- Entwässernden (Diuretika) und blutdrucksenkenden (Antihypertonika) Arzneimitteln.
Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
- Zidovudin: Erhöhtes Risiko für Gelenk- und Blutergüsse bei HIV positiven Blutern.
Bei Einnahme von Dolormin GS zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Während der Einnahme von Dolormin GS sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.
Nebenwirkungen
Magen-Darm-Bereich:
Häufig: Magen-Darm-Beschwerden* wie Übelkeit, Sodbrennen, Magenschmerzen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung.
Selten: Erbrechen. Magen-Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch. Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie Dolormin GS absetzen und sofort Ihren Arzt informieren.
Nervensystem:
Häufig: Kopfschmerzen*, Schwindel.
Gelegentlich: Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.
Niere:
Gelegentlich: Verminderung der Harnausscheidung und Ansammlung von Wasser im Körper (Ödeme). Diese Zeichen können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein. Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, müssen Sie Dolormin GS absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
Sehr selten: Nierengewebsschädigung (Papillennekrosen), insbesondere bei Langzeittherapie. Erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut.
Leber:
Sehr selten: Leberschäden, insbesondere bei Langzeittherapie.
Herz/Kreislauf:
Sehr selten: Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe mit Ausbildung von Ödemen, insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion.
Blut:
Sehr selten: Störungen der Blutbildung. Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
Haut:
Sehr selten: Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema exsudativum multiforme). Haarausfall.
Immunsystem:
Sehr selten: Anzeichen einer Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung.
Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen) leiden.
Überempfindlichkeitsreaktionen:
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken.
Sehr selten: Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen. Anzeichen hierfür können sein: Asthmaanfälle, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis zum lebensbedrohlichen Schock. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
Sonstige Nebenwirkungen:
Gelegentlich: Sehstörungen. In diesem Fall ist umgehend Ihr Arzt zu informieren, und Dolormin GS darf nicht mehr eingenommen werden.
Sehr selten: Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörstörungen. Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis).Wenn während der Einnahme von Dolormin GS Zeichen einer Infektion (z. B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte unverzüglich ein Arzt zu Rate gezogen werden.



